Tunnelfassade |
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Künstler: |
Benjamin Bergmann, München |
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Bauherr: |
Landeshauptstadt München |
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Kurzbeschreibung: |
Die Umgestaltung einer von Radfahrern und Fußgängern genutzten Tunneleinfahrt zu einem Ort des Verweilens lässt auf komplexe wie unmittelbar erfahrbare Weise einen vielschichtigen Blick auf Vergänglichkeit und Prozesshaftigkeit von »gebauter Geschichte« zu. Die Verdoppelung der Tunnelöffnung zu einer magisch hinterleuchteten Platzfassade greift illusionistische Effekte repräsentativer Architektur auf, die gerade in München bedeutende Vorbilder besitzt (z. B. das Maximilianeum). Neben diesem Aspekt urbanistischer Kontinuität wird gleichermaßen auf noch verborgene Energien verwiesen, wenn Benjamin Bergmann sein Kunstwerk als »noch nicht vollendet« erscheinen lässt.1 |
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Konstruktion: |
abghängtes Raumfachwerk aus Edelstahl mit Beplankung aus Aluminiumprofilen |
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Leistungen: |
Tragwerksentwurf, Statische Berechnung, Detailentwicklung, |
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Fertigstellung: |
August 2005 |
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Standort: |
Radunterführung, Ludwigsbrücke/ Steinsdorfer Straße München |
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