Temporäre Kunsthalle Berlin |
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Kurzbeschreibung: |
"Pavillons stellen die Schönheit des Vergänglichen dar und stilisieren sich zur transitorischen Erscheinung am "falschen" Ort, erzeugen aber damit möglicherweise ein richtiges Bewußtsein." Zentrales Thema des Entwurfs ist die kurzfristige Machbarkeit und die Funktion der temporären Kunsthalle. Sie ist nicht nur innen, sondern auch aussen bespielbar und wird dadurch vom Gebäude zum Kunstprojekt. Die Aussenhaut entfaltet durch die Bespielung mit Kunst eine ungeheure Strahlkraft im öffentlichen Raum, die ständig variierbar ist. Im Inneren beherbergt die einfache Gebäudekonstruktion den eigentlichen Ausstellungsraum, einen White Cube mit einer Fläche von 600 qm. Er wird umrahmt von Museumsshop, Café und Nutzräumen, die teilweise direkt mit dem Ausstellungsraum und untereinander in Verbindung stehen. Holzskelettkonstruktion mit einer Beplankung von Holzwerkstoffplatten im Dachbereich und Faserzementplatten für Innen- und Aussenwände. Für den entstehenden Holzrahmenbau erfolgt die Aussteifung über die Scheibentragwirkung der so gebildeten Dach- und Wandscheiben. Den Ausstellungsraum überspannen Fachwerkträger mit einer Spannweite von 20m. Die Gründung erfolgt über Streifenfundamente. Die gesamte Konstruktion wurde in Hinblick auf einen hohen Vorfertigungsgrad und eine schnelle Montage und Demontage in Zusammenarbeit mit der ausführende Firma Zimmerei Sieveke GmbH optimiert. |
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Leistungen: |
Entwurf Tragwerk,LPH 1- 8, Vorentwurf, Entwurfs, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Bewehrungs- und Konstruktionspläne, Objektüberwachung |
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Bauherr: |
Cube Kunsthalle Berlin gGmbH >> |
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Architekt: |
Adolf Krischanitz GmbH, Wien - Zürich - Berlin |
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Standort: |
Schlossplatz, Berlin |
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Fertigtstellung: |
09/2008 |